Der Hof

Permakulturhof Vorm Eichholz in Wuppertal

Der Permakulturhof Vorm Eichholz ist ein gemeinschaftlich gestalteter Garten- und Lernort in Wuppertal.

Der Hof liegt am Rand des Naturschutzgebiets Gelpetal auf den Wuppertaler Südhöhen und umfasst ein rund 4600 m² großes Gelände mit ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden wie Scheune, Stallungen und Werkstatt.

Auf dem Gelände entsteht seit vielen Jahren ein vielfältiger Naturraum, der zeigt, wie Permakultur, nachhaltige Landwirtschaft und gemeinschaftliches Gärtnern in der Praxis funktionieren können.

Der Hof wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und lebt vom Engagement vieler Menschen. Hier treffen sich Interessierte, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Besucherinnen und Besucher, um gemeinsam zu gärtnern, zu lernen und Natur zu erleben.

Wie hier gearbeitet wird

Auf dem Gelände entstehen Schritt für Schritt funktionierende ökologische Kreisläufe:
Kompost wird aufgebaut, um den Boden fruchtbar zu machen, Regenwasser wird möglichst vor Ort gehalten und genutzt, und durch vielfältige Pflanzungen werden Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen.

Lerne die Grundprinzipien der Permakultur kennen – live auf unserem Hof.

Ein Ort für Gemeinschaft

Der Permakulturhof ist nicht nur ein Garten, sondern auch ein Ort der Begegnung. Menschen aus Wuppertal und der Region kommen hier zusammen, um:

  • gemeinsam zu gärtnern
  • Wissen über nachhaltiges Leben zu teilen
  • Workshops und Veranstaltungen zu besuchen
  • Natur bewusst zu erleben

Viele Bereiche des Geländes sind gemeinschaftlich entstanden und werden kontinuierlich weiterentwickelt – oft in praktischer Zusammenarbeit vor Ort.

Lernen, ausprobieren und mitmachen

Der Hof versteht sich als offener Lernort für nachhaltige Lebensweisen. Regelmäßig finden Veranstaltungen, Führungen und Workshops statt, bei denen Besucherinnen und Besucher Einblicke in Permakultur, Gartenbau und ökologische Zusammenhänge bekommen können.

Besucherinnen und Besucher können direkt erleben, wie Permakultur im Alltag funktioniert – nicht theoretisch, sondern praktisch im Garten, bei Projekten oder bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen.

Wer sich aktiv einbringen möchte, kann das zum Beispiel beim Hofsamstag, bei gemeinschaftlichen Projekten oder durch eine Mitgliedschaft im Verein tun.

Entstehung und Geschichte des Hofes

Das Wohnhaus des Hofes stammt aus den 1880er Jahren. Bis in die 1970er Jahre wurde hier noch kleinbäuerliche Milchviehwirtschaft betrieben.

Mit dem Bau der Bergischen Universität Wuppertal verschwanden viele Kleingärten in der Umgebung. Die Weiden rund um den Hof wurden daraufhin als Ausgleichsflächen ausgewiesen, sodass eine weitere Viehhaltung nicht mehr möglich war.

Seit 2017 hat unser gemeinnütziger Verein das Gelände von der Stadt Wuppertal gepachtet. 

Seitdem entwickelt sich der Hof Schritt für Schritt zu einem vielfältigen Lebensraum, in dem ökologische, soziale und gemeinschaftliche Aspekte zusammenkommen.

An vielen Stellen lässt sich auf dem Gelände noch heute die frühere landwirtschaftliche Nutzung erkennen.

Vom ehemaligen Bauernhof zum Permakulturhof

Vor einigen Jahren begann der Verein damit, das Gelände Schritt für Schritt neu zu gestalten. Viele Bereiche des Hofes haben sich seitdem stark verändert. Die folgenden Bilder zeigen, wie sich der Permakulturhof Vorm Eichholz im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Schweinestall 2016
2016
2024
2024

Das Gelände

Auf dem Gelände finden sich verschiedene Gartenbereiche, Beete, Obstgehölze, Kompostplätze und naturnahe Strukturen, die sich über die Jahre entwickelt haben und ständig weiter verändern.

Medien über den Hof

Der Permakulturhof wurde unter anderem in mehreren Dokumentationen von ARTE und ZDF porträtiert, die einen Einblick in das Zusammenspiel von Natur und menschlicher Gestaltung auf dem Hof geben.

Leider ist zur Zeit nur „Ein Tag im Sommergarten“ online verfügbar. 

Zu bestimmten Zeiten gibt es auch die folgenden Videos: 

„Ein Tag im Frühlingsgarten“
„Ein Tag im Herbstgarten“
„Ein Tag im Wintergarten“

Weitere Dokumentationen und Presseartikel finden Sie hier: 

Kooperationen und Projekte

Ein Beispiel ist die Bergische Gartenarche, die auf dem Gelände alte regionale Kulturpflanzen erhält und weiterverbreitet.