Permakultur ist ein Gestaltungskonzept für nachhaltige Lebensräume. Ziel ist es, stabile, produktive und ökologische Systeme zu schaffen, in denen Mensch, Pflanzen, Tiere und Boden langfristig im Gleichgewicht leben.
Statt auf Monokulturen und Ressourcenausbeutung setzt Permakultur auf Vielfalt, natürliche Kreisläufe und einen verantwortungsvollen Umgang mit Boden, Wasser und Energie.
Auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz in Wuppertal wird dieses Konzept praktisch umgesetzt und erlebbar gemacht.
Permakultur verbindet ökologische, soziale und praktische Aspekte miteinander. Statt einzelne Elemente isoliert zu betrachten, werden Zusammenhänge und Wechselwirkungen in den Blick genommen.
Auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz zeigen wir, wie nachhaltiges Gärtnern, Artenvielfalt und gemeinschaftliches Handeln miteinander verbunden werden können.
Besucherinnen und Besucher können hier erleben, wie nachhaltiges Gärtnern, Artenvielfalt und gemeinschaftliches Lernen zusammenwirken.
Auf dem Permakulturhof Vorm Eichholz wird Permakultur nicht nur erklärt, sondern gelebt. Durch Mischkulturen, Kompostwirtschaft, naturnahe Lebensräume und den achtsamen Umgang mit Ressourcen entsteht Schritt für Schritt ein vielfältiges und widerstandsfähiges Ökosystem.
Dabei stehen die Zusammenarbeit mit natürlichen Kreisläufen, die Förderung der Artenvielfalt und das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt.
Die Grundlagen der Permakultur wurden in den 1970er-Jahren entwickelt und zunächst vor allem in der Landwirtschaft angewendet. Heute finden die Prinzipien auch in vielen anderen Bereichen Anwendung – etwa in der Gartengestaltung, der Landschaftsplanung oder in gemeinschaftlichen Lebensprojekten.
Der gemeinnützige Permakulturhof Vorm Eichholz e.V. in Wuppertal setzt diese Ideen praktisch um. Die ehemalige Resthofstelle wird als Gemeinschaftsgarten sowie als Lern- und Erfahrungsort genutzt.
In ehrenamtlicher Arbeit entstehen hier Schritt für Schritt vielfältige Gärten, Lebensräume für Tiere und Pflanzen sowie Orte für gemeinsames Lernen und Experimentieren.
Das Gelände ist jederzeit für Besucherinnen und Besucher zugänglich.
Die Ethik der Permakultur basiert auf drei zentralen Grundsätzen, die das Handeln auf dem Hof und im Umgang mit Natur und Gemeinschaft leiten.
Gemeint ist nicht nur der Planet Erde, sondern auch die fruchtbare Humusschicht unter unseren Füßen. In ihr wachsen Pflanzen, leben Mikroorganismen und entstehen die Grundlagen unseres Lebens.
Unsere Aufgabe ist es, diese Böden zu erhalten und aufzubauen – statt sie durch Monokulturen auszulaugen oder durch chemische Dünger und Pestizide zu belasten.
Permakultur bedeutet auch Verantwortung füreinander zu übernehmen. Statt Konkurrenz und Einzelkämpfertum steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Gemeinsam entwickeln Menschen Lösungen und unterstützen sich gegenseitig, damit ein gutes Leben für alle möglich ist.
Unbegrenztes Wachstum und unbegrenzter Konsum stehen im Widerspruch zu einem begrenzten Planeten.
Permakultur stellt deshalb die Frage: Was brauchen wir wirklich für ein gutes Leben?
Überschüsse werden geteilt, und auch andere Lebewesen bekommen den Raum, den sie zum Leben brauchen.
Permakultur bedeutet daher nachhaltige Effizienz und langfristige Produktivität, statt kurzfristiger Gewinnmaximierung durch Ausbeutung von Mensch und Natur.
Wir möchten gemeinsam die Gestaltungs- und Anbaumethoden der Permakultur anwenden und weitergeben.
Dazu gehört unter anderem:
Gleichzeitig möchten wir einen Ort schaffen, an dem Interessierte Permakultur praktisch erleben können – sei es durch Mitmachen, Lernen oder einfach durch Inspiration.
Wie Permakultur konkret auf unserem Hof umgesetzt wird, erfährst du auf der Seite „Der Hof“.
Wie Permakultur konkret funktioniert, lässt sich auf dem Hof direkt erleben –
im Garten, bei Projekten und im gemeinsamen Arbeiten vor Ort.
Auf dem Hof werden Nahrungsmittel im Rhythmus der Jahreszeiten angebaut. Damit erfahren wir, was „saisonal“ wirklich heißt. Bestimmte Obst- oder Gemüsesorten gibt es z.B. nur für einen begrenzten Zeitraum. In der Permakultur ist Begrenzung nichts Negatives – sie hilft uns, Lebensmittel wieder bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen.
Darüber hinaus fördert Begrenzung eine andere, kreative Art zu denken: Wie machen wir Obst und Gemüse haltbar, damit wir es auch im Herbst und Winter noch genießen können? – Zum Beispiel durch Dörren, Einkochen usw.
Und im Falle einer „Ernteschwemme“ können wir diese Fülle immer noch teilen oder tauschen. Hier kommt der dritte ethische Grundsatz der Permakultur ins Spiel: Fair Share – Begrenze Konsum und Wachstum und teile Überschüsse.
Viele dieser Ideen setzen wir auch bei unseren gemeinsamen Hofsamstagen oder Veranstaltungen um.
Permakultur bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen – für den Boden, für die Natur und für die Gemeinschaft.
Der Hof ist ein Ort, an dem diese Prinzipien nicht nur gedacht, sondern praktisch gelebt werden.
© 2026 Permakulturhof Vorm Eichholz e.V.
Design und Umsetzung: Grafikwerkstatt Wuppertal