Frohes Fest!

Der Permakulturhof Vorm Eichholz e.V. wünscht euch allen friedliche, besinnliche, entspannte Weihnachten. Das sich zum Ende neigende Jahr hat uns sehr deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, Tag für Tag im Hier und Jetzt präsent zu sein. Wir sind einfach nur dankbar für die Hilfe und Unterstützung, die vielen Begegnungen (ob virtuell oder vor Ort) und die Möglichkeit, gemeinsam mit diesem Projekt zu wachsen und zu lernen.

Auf ein neues Permakultur-Jahr 2021!

Erntedank 2020

Gerne hätten wir auf dem Hof ein Erntedankfest gefeiert – aber leider war das in diesem Jahr nicht möglich.

Trotzdem wollen wir Euch über unsere Ernteerfolge informieren und hoffen, dass ihr Euch mit uns freut. Ein herzliches Dankeschön sei an all die lieben Helfer/-innen gerichtet, die uns übers Jahr bei der Bewirtschaftung der Beete, der Pflanzenanzucht und dem Gemüseanbau, der Bodenvorbereitung und der Kompostbewirtschaftung, beim Harken, Hacken, Jäten, Gießen selbstlos und mit viel Zeiteinsatz unterstützt haben!

Aber ganz besonders danken wir der Natur!

Ohne Sonne, Wind, Wasser und Mutter Erde mit ihren vielen Bodenlebewesen und Mikroorganismen, der Tier- und Pflanzenwelt wäre solch eine Ernte auf dem Hof nicht möglich gewesen!

Der Ernteerfolg bestätigt uns in unserem Tun und unserer Fürsorge für den Boden.

Ein ausgeklügeltes Wassermanagement, die Beigabe von Pflanzenkohle und -jauchen, der aufgesetzte Kompost aus Pferdemist und Gemüseabfällen uvm. lassen auf dem Hof einen Kreislauf entstehen, der auch uns Menschen guttut und nährt.

… und jetzt schlagen wir die Seiten unseres Erntebuches auf!

Beeren (über 6,5 kg) sind ein himmlisches Geschmacksvergnügen!

Egal ob Erdbeeren, weiße, rote oder schwarze Johannisbeeren, Gelee oder Saft aus Holunderblüten oder -beeren, hiervon konnten wir viele zwischendurch naschen oder – zu Saft oder Marmelade verarbeitet – verkosten. Unsere alten Apfel- und Birnbäume haben in diesem Jahr gut getragen (233 kg Äpfel und 20 kg Birnen). Gerne haben wir so manche Frucht neben der Garten- und Hofarbeit frisch gegessen und es hat Freude gemacht, in die alten Bäume zu klettern, sie zu schütteln, auf der Wiese unter den Bäumen das Obst einzusammeln und zu wiegen.

Die damit gebackenen Kuchen und das Apfelmus haben köstlich geschmeckt! Körbeweise haben wir das Obst zur Ronsdorfer Saftmanufaktur gefahren und 118,5 kg zu Apfelsaft pressen lassen. So haben wir jetzt einen guten Wintervorrat im Keller.

Einige ungewöhnliche Kartoffelsorten wurden in diesem Jahr auf dem Hof angebaut, z.B. die schwarze Ungarin, die Sechstagekartoffel, die rote Emmalie, das Bamberger Hörnchen neben Sieglinde und Bintje, insgesamt haben wir über 68 kg eingekellert.

Überall auf dem Hof traf man die Kürbisgiganten in jeder Form und Farbe – Hokkaido, Butternut, Pink Banana und den roten Zentner, insgesamt 73,5 kg zuzüglich 24,5 kg Zucchini und 610 gr Gurken (na ja, das war nicht viel und auch erst mal ein Versuch!)

Spinat (5,5 kg), rote Bete (15 kg), Mangold (30 kg) und Fenchel (4,5 kg) waren oft die Zutat für Suppen, Aufläufe oder Salate und auch jetzt in der späten Jahreszeit gibt es davon immer noch was zu ernten.

Spitzkohl, Kanaren-, Palm- und Fächerkohl und der Ewige Kohl (insgesamt fast 14 kg) ragten majestätisch aus den Beeten. Erst demnächst werden wir Rotkohl und den rotblättrigen Grünkohl und so manches jetzt noch heranwachsende Einzelexemplar ernten. Begeistert sind wir immer wieder von dem Superschmelz-Kohlrabi (16 kg), er ist erfrischend, zart und riesig und natürlich verwerten wir in der Küche auch sein Blattwerk. Die Bohnen (1780 gr) haben allerdings – trotz Gießen – dieses Jahr unter der Trockenheit gelitten.

Die Kapuzinerkresse erfreute ab dem Frühjahr immer wieder als Beschattungspflanze für die Beete, als Salatzutat und mit ihren leuchtenden Blüten zwischen anderen Gemüsepflanzen unser Gärtnerherz. Herrlich schmeckt auch ein daraus zubereitetes Pesto, oder ihre Fruchtkapseln werden wie Kapern eingelegt. Zuckererbsen, Radieschen und Salate wanderten frisch in die Küche zur Anreicherung unserer Mittagsmahlzeit.

Möhren, rote Rüben und Topinambur (ca. 5 kg) lieben unsere mittlerweile lockeren Böden, nur bei den Möhren hatten wir den ein oder anderen gefräßigen unterirdischen Mitesser! Obwohl wir noch keine Überdachung für die Tomaten gebaut hatten und sie ungeschützt im Freiland standen, hatten wir eine erstaunliche Ernte (26,5 kg). Interessant anzuschauen und geschmacklich toll waren die schwarzen Tomaten vor der Backsteinmauer an der Dungplatte.

… und dann war da noch die Ernte von Brokkoli und Mais, verschiedenen Getreidesorten und Küchenkräuter uvm.

Die Verarbeitung unserer Ernte in der Küche und unsere gemeinsamen Mahlzeiten sind ein fester Bestandteil unseres Hoflebens geworden.

Der Phantasie ist bei der Zubereitung des Mittagstisches fast keine Grenze gesetzt. Den Küchenfeen und Küchengöttern und allen putzenden und spülenden Händen sei an dieser Stelle auch für ihren Einsatz gedankt! Natürlich haben wir draußen und mit dem nötigen Corona-Abstand gegessen. Es gab dabei trotz aller Einschränkungen einen regen persönlichen Austausch, Ideen wurden entwickelt und weitere Hofprojekte abgestimmt. 

Und bei jeder Ernte wurde auch an den Anbau im nächsten Jahr gedacht – Saatgut wurde gesammelt und getrocknet. Schon jetzt reift in unseren Köpfen eine Pflanzenliste für das kommende Jahr. Was haben wir bisher noch nicht angebaut? Was fehlt in unseren Kochtöpfen? Wollen wir dies und jenes mal versuchen? Demnächst werden wir uns dazu abstimmen und ein Pflanz- und Anbauplan muss her, da auch neue Beete übers Jahr entstanden sind und weitere Anbauflächen hergerichtet wurden.

An dieser Stelle möchten wir auch jenen Spendern danken, die aus ihren eigenen Privatgärten dem Hof überschüssiges Ernteobst zur Weiterverarbeitung überlassen haben. Daraus konnten wir ganz neue Marmeladen- und Chutney-Kreationen herstellen und sie in unserem Mini-„Hofladen“ neben unseren hofeigenen Ernteerzeugnissen zur Abgabe gegen eine Spende für den Hof feilbieten.

Apropos „Hofladen“! Es hat uns begeistert, wie gut unser dortiges Angebot angenommen wurde. Egal ob hofeigener Imker-Honig, unsere Marmeladen, Pestos und Chutneys, Kräutertees und Gewürzmischungen, Apfelsaft oder Frischobst – die Besucher/-innen kamen gerne und haben mit ihrem Einkauf gegen eine großzügige Spende so auch den Hof in diesen schweren Corona-Zeiten unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

21.12. – Spendenverdoppelungsaktion zu Weihnachten!

Liebe Leute,

auch in diesem schwierigen Jahr haben wir mit vollem Einsatz an der Instandsetzung und Weiterentwicklung der alten Hofstelle gearbeitet und dabei viel Unterstützung erfahren. Und morgen, am 21.12., gibt es noch einmal eine hervorragende Gelegenheit, dem Hofprojekt unter die Arme zu greifen. Denn morgen ab 10 Uhr verdoppelt die Gemeinschaftsstiftung Wuppertal wieder alle Spenden unter 100 Euro, die über die Plattform www.gut-fuer-wuppertal.de an gemeinnützige Projekte getätigt werden.

Der Permakulturhof Vorm Eichholz e.V. ist mit den folgenden zwei Projekten zur Begrünung des Remisendachs dabei:

https://www.gut-fuer-wuppertal.de/projects/83732

https://www.gut-fuer-wuppertal.de/projects/87616

Jeder Betrag hilft, und gern könnt ihr natürlich auch Werbung in eurem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis machen.

Der Verein, die Hofleute und alle Aktiven wünschen fröhliche Weihnachten, einen guten Rutsch und vor allem Gesundheit für 2021.

P.S.: Erfahrungsgemäß ist der Verdoppelungstopf nach 10 Minuten leer, es heißt also, schnell zu sein.

6. Dezember 2020 – Es darf wieder gespendet werden!

Am Sonntag startet die Stadtsparkasse Wuppertal den Spendentag zum 5. TreueWelt Geburtstag

Pünktlich von 0 bis 23:59 Uhr am 06.12.2020 läuft der Sparkassen-Spendentag, bei der die Stadtsparkasse Wuppertal einen Spendentopf in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung stellt. Jedes Projekt mit einer Spende über gut-fuer-wuppertal.de am 06. Dezember bekommt einen zusätzlichen Anteil aus dem Spendentopf. Je mehr Spenden unser Projekt erhält, desto höher ist der Anteil vom Spendentopf!

Es kann den ganzen Tag gespendet werden und jede Spende über gut-fuer-wuppertal.de zählt!

Wichtig:
Die Spenden müssen über unserem gut-fuer-wuppertal.de Projektlink Begrünung des Remisendaches auf unser Projekt eingehen. Die Spendenhöhe ist egal!

WSW-Taler

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) unterstützen seit Jahren viele kulturelle, sportliche und soziale Initiativen, Institutionen und Vereine in Wuppertal. Die WSW wollen dieses gesellschaftliche Engagement in Wuppertal weiter ausbauen und stellen einen Spendentopf mit WSW Talern zur Verfügung. Die WSW Taler sind eine fiktive Währung. Wer WSW-Kunden ist, erhält WSW Taler im Wert von 7,50 Euro. Als Kunde darf man dann selbst entscheiden, welches Projekt man in Wuppertal unterstützen will. Mit der Vertragskontonummer (300xxxxxx) als Benutzername sowie den letzten fünf Stellen der Kundennummer (7xxxx12345) als Passwort meldet man sich auf der Spendenplattform www.wsw-taler.de an und kann Taler an verschiedene Projekte verteilen.
Schaut doch mal nach, ob ihr noch WSW Taler für eine Spende zur Verfügung habt –
in jedem Fall gibt es ab dem Nikolaustag wieder neue WSW Taler,
dann füllt nämlich die WSW die Kundenkonten mit neuen WSW Talern auf!

Natürlich würden wir uns ganz besonders freuen, wenn ihr unser Projekt „Begrünung des Remisendaches“ für Eure WSW-Taler-Spende auswählen würdet!

Bitte gebt diese Spendenhinweise auch in Eurem Verwandten-, Bekannten-, Freundes- und/oder Kollegenkreis weiter.
Herzlichen Dank!

Regenbogenpreis 2020

Der Permakulturhof e.V. dankt der Fraktion der GRÜNEN im Landschaftsverband Rheinland dafür, dass sie uns den Regenbogenpreis 2020 zuerkannt hat.

Wir freuen uns, dass unser Engagement für Naturschutz, Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Anbaumethoden nach der Verleihung der Goldenen Sonnenblume im Jahr 2018 durch die GRÜNE Ratsfraktion im Stadtrat nun ein zweites Mal gewürdigt wird.

Die Anerkennung spornt uns an, weiterhin zu zeigen, was machbar ist und wie natürliche Kreisläufe wiederhergestellt werden können, ganz in Sinne der drei Grundsätze der Permakultur:

  • Sorge für die Erde.
  • Sorge für die Menschen.
  • Begrenze Konsum und Wachstum und teile Überschüsse.

DANKE!

„Regenbogenpreis 2020“ weiterlesen

Gut für Wuppertal – 13. August ist wieder Spendentag

Spendentag zum Schulstart am 13. August

Am 13. August werden über 3.000 Kinder an einer der 56 Grundschulen in Wuppertal eingeschult. Die Sparkasse Wuppertal wünscht den kleinen Persönlichkeiten einen guten Start und initiiert aus diesem Anlass erneut einen Spendentag. Dafür stellen wir von gut-fuer-wuppertal.de einen 20.000 Euro Spendentopf bereit. Je mehr Spenden ein Projekt erhält, desto höher ist sein Spendentopf-Anteil. Somit haben alle Teilnehmenden Projekte 24 Stunden lang die Chance, ihre gesammelten Spenden prozentual zu erhöhen. Auf die Plätze, fertig, los.
Unser aktuelles Projekt: https://www.gut-fuer-wuppertal.de/projects/83732

Statikberechnung und Extensivbegrünung des Remisendaches

Das Remisendach (ca. 100 m²) muss instandgesetzt werden. Wir wollen das Flachdach extensiv begrünen. Die Traglast muss geprüft und die Statik berechnet werden. Für die Zimmermannsarbeiten wurden bereits Spendengelder gesammelt. Die Kosten für die Dachhaut, das Substrat und die Dachbegrüpnung müssen finanziert werden.

Finanzielle Soforthilfen für Vereine und gemeinnützige Organisationen #wirwollendeinennamen

Wir finden: Vereine und gemeinnützige Organisationen sind systemrelevant und müssen finanziell unterstützt werden! Mit unserer Petition fordern wir die Landesregierungen auf, auch für sie unkomplizierte und schnelle Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Hilf jetzt mit deiner Unterschrift!

Wir als Vereine und gemeinnützige Organisationen sind von den Auswirkungen der Coronakrise genauso betroffen wie wirtschaftliche Unternehmen. Veranstaltungen müssen abgesagt werden und Spendengelder bleiben aus. Das bedroht unsere Arbeit … Unterschreibe jetzt und sorge dafür, dass wir diesen wichtigen Teil unserer Gesellschaft nicht verlieren. #wirwollendeinennamen

https://www.betterplace.org/c/neues/wir-wollen-deinen-namen

Sparkassen-Spendentag: Miteinander in besonderen Zeiten.

Am Montag, den 30.03.2020 startet die Stadtsparkasse Wuppertal auf gut-fuer-wuppertal.de wieder eine besondere Aktion und wir nehmen mit unserem Projekt „Grüne Dächer für den Hof“ am Sparkassen-Spendentag teil.

Auch uns auf dem Hof brechen die eingeplanten Einnahmen weg. Die Saatgutbörse in Düsseldorf wurde schon abgesagt und ob die die Offenen Gartenpforten wie geplant stattfinden können, ist fraglich …

Wir freuen uns daher bsonders, dass die Sparkasse Wuppertal am 30.03.2020 – dem Sparkassen-Spendentag – anteilig jede eingehende Spende erhöht.

Worum geht es?

1) Pünktlich von 0 bis 23:59 Uhr am 30.03.2020 läuft der Sparkassen-Spendentag, bei der die Stadtsparkasse Wuppertal einen Spendentopf in Höhe von 20.000 Euro zur Verfügung stellt.

2) Jedes Projekt mit einer Spende über gut-fuer-wuppertal.de am 30. März bekommt einen zusätzlichen Anteil aus dem Spendentopf.

Je mehr Spenden unser Projekt erhält, desto höher ist der Anteil vom Spendentopf!

Wie läuft es genau ab?

a) Spendet einfach für das Projekt „Permakulturhof Vorm Eichholz – Grüne Dächer für den Hof“ auf gut-fuer-wuppertal.de.

b) Die Sparkasse prüft dann, wie viel Prozent der Gesamtspenden auf gut-fuer-wuppertal.de am 30. März auf dein Projekt eingegangen sind.

c) Wir erhalten in der folgenden Woche unseren so ermittelten prozentualen Anteil von 20.000 Euro für dein Projekt „Permakulturhof Vorm Eichholz – Grüne Dächer für den Hof“ !

Haben deine Spender*innen für 10% des gesamten Spendenaufkommens gesorgt, erhaltet ihr zusätzliche 2.000 Euro!

Es kann den ganzen Tag gespendet werden und jede Spende über gut-fuer-wuppertal.de zählt!